Sehenswertes

In Gyenesdiás findet man mehrere sehenswerte Gebäude, wie der neurenovierte Darnay (Dornyai) Keller oder das ehemalige Hirtenhaus neben dem Gemeindehaus usw.

Gyeneser St. Ilona (Helene) Kirche
Die Einwohner des damals noch zu Keszthely gehörenden gyeneser Weinbergs entschlossen sich schon 1807, für die Ehre von Gott eine Kapelle zu bauen. Damals wurden die noch stehenden Ruinen der Faludy St. Elisabeth Kirche abgebaut. Aber der damalige Gutsherr der Gemeinde, Graf György Festetics war mit dem Bau nicht einverstanden, deswegen verkauften die Bürger der Gemeinde die Steine und haben den Preis für Zinsen aufgespart. Nach dem Tod vom Grafen wandten sie sich an seinen Sohn László Festetics, der nicht nur den Bau der Kapelle erlaubte, sondern ihn auch mit Baumaterial unterstützte und dazu auch Gebiet gab. All die kirchlichen Objekte und die Ausrüstung der Kirche stellten die Frau des Grafen und ihre Tochter Gräfin Ilona (Helene) her. Die klassizistische Kirche wurde in anderthalb Jahren fertig, 1826 wurde sie für die Ehre von St. Helene geweiht, das auch als Erinnerung an die Tochter des Grafen László, Ilona. Ihr halbkreisförmiges Chor ist gleich breit wie der Schiff. Über ihrem zweisäuligen Tor sind ein Tympanon und ein kleiner Turm zu sehen. Das Kreuz wurde im Jahr nach der Weihung auf den Turm getan. Im Land ist diese die einzige St. Helene Kirche.

Darnay (Dornyai) Keller (Keller mit Balkenfachwerk)
Der Keller, der aus dem 17. Jahrhundert auferblieben ist, ist ein typischer, originaler Keller der Volksarchitektur. An seinem Hauptbalken ist die Jahreszahl 1644 zu lesen. Bis die Holzgerechtigkeit (das Bringen des Holzes vom Wald) möglich war, wurden dei Keller von Balken, die aus dicken Eichen geschnitzt wurden, gebaut. 1800 wurde aber verboten, dass man den Wald durch diese Art vom Bau der Keller beschädigt, statt dessen wurden andere Möglichkeiten empfohlen (Kleiberlehm, Flechtwerk). Leider gibt es von solchen Kellern bis heute kaum welche.

Hirtenhaus
Früher typische, volksbauliche Erinnerung. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, als die Dienstwohnung des Ochsenhirten der Gemeinde. Zur Zeit ist im Gebäude eine kleine historische Awaren-Ausstellung zu sehen.

Diáser Liebfrauenkirche
Die Kapelle, die für die Muttergottes geweiht wurde, wurde im Jahre 1894 gebaut, an die Stelle einer früher dort stehenden Kapelle, aufgrund der Pläne vom budapester Architekten Ákos Radits. Der gröβere Teil der Kosten wurde vom Erbe von Mihály Dornyai bezahlt. Ein Teil des Baumaterials gab der Graf Tasziló Festetics, die Kosten der Ausrüstung wurden von den Einwohnern von Diás bezahlt. Der italienische polikrom Altar im Renessaincestil ist das Werk vom tiroler Bildhauer József Runggaldier.

Maria Statue – Patrona Hungariae
Auf dem Hügel über der Hauptstraβe 71 steht auf einem besonders geschützten Naturschutzgebiet die Patrona Hungariae Statue, die 1990 geweiht wurde. Das Werk von Sándor Boldogfai Farkas ist auch eine Erinnerung an die letzte Königin von Ungarn, die Frau von Karl IV, Zita.

Heldenkreuz
Das Heldenkreuz stellten im Jahre 1807 János Vitéz (Hans Helden) und seine Frau Anna Ságvári. Seine Interessantheit ist, dass das Jahr der Entstehung heimlich auf dem Kreuz steht, wir bekommen die Zahl 1807 mit der Addition der römischen Nummern im lateinischen Text. Auf dem Gebiet der Gemeinde sind noch 16 Kreuze zu finden.

Nepomuki St. Hans Quelle und Statue
Im Jahre 2000 wurde die St. Hans Quelle erneuert: Unternehmer und der Quellwasser Verein lieβen die über der Quelle stehende Nepomuki St. Hans Statue aus 1828 restaurieren, auf einem vergröβerten Gebiet pflanzten sie neben Anlegung von Parken viele Erinnerungsbäume.
Die Erinnerungstafeln auf den Bäumen bewahren die Erinnerung des Ingenieurs für Wasserwesen Sándor Léczfalvi – er plante einst das System der Bindung der Quellen in ein Netz, des Historiker Béla Darnay Dornyai, sowie des Pfarrerdichters János Talabér.

Kelter
Der nahezu 120 Jahre alte geschmückte Kelter wurde noch vom Urgroβvater des nemeshetéser Bürgers Tamás Molnár hergestellt. Seitdem war er in einem Keller, jetzt ist er an der Grenze der drei Siedlungen des Berggemeindes zu finden. Der Kelter symbolisiert die Vergangenheit des Berggemeindes, die noch vor 50 Jahren für die Dörfer am zalaer Plattenseeufer charakteristisch war.


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